melior AG
Aue mit Lämmern (BB Aeschlimann)

Mehrverdienst in der Lämmermast erzielen

Fachbericht von Peter Bringold, PM Schafe + Ziegen melior

Besonders die jüngere Generation und multikulturelle Gesellschaft in der Schweiz sind gemäss Experten die Konsumenten von inländischem Lammfleisch in Zukunft. Professionelle und motivierte Lämmermäster in neuen Vermarktungsorganisationen und Produktelabels sowie schlagkräftige Grossverteiler wollen das Inlandangebot verstärken und neue Absatzkanäle erschliessen. Um vollfleischige Qualitätslämmer mit gutem Schlachterlös zu produzieren, sollte die Fütterung während der Säugezeit und besonders nach dem Absetzen intensiviert werden.

Feldversuch auf Praxisbetrieb

Die Betriebsleiter im Versuch halten 120 Mutterschafe der Rassen Suffolk, SBS und Kreuzungstiere. Während der Vegetationsperiode haben ein Teil der abgesetzten Lämmer freien Zugang zum Stall und zur Weide. Es wird eine Koppelweide auf den Naturwiesen betrieben, bei starker Sonneneinstrahlung und ausgiebigem Regen flüchten die Lämmer in den Stall! Die Grasaufnahme ist bekanntlich höher, wenn die Lämmer es in fausthohem Stadium abfressen können. Im Frühjahr bei starkem Graswachstum ist je nach Witterungsverhältnissen oft ein Mähweidesystem angebracht. An der Krippe erhalten die Jungtiere täglich durchschnittlich 200 g STRUCTURA und 400 g flockiertes Lämmermastfutter sowie Mineralfutter in Leckbecken, Viehsalz und frisches Wasser zur freien Verfügung.

Mastresultate sind vielversprechend!

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