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Grundfutteranalysen

Eine Analyse der Grundfuttermittel ist die Basis für jede Fütterungsplanung.
Die detaillierte Bestimmung nach NIRS bringt Sie einen entscheidenden Schritt weiter in der Fütterung.

Bild Die Grundfutteranalytik hat in den letzen Jahren starke Fortschritte gemacht. Dank Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) sind sehr genaue und detaillierte Analysen möglich geworden. Das Resultat widerspiegelt aber nur die Inhaltstoffe des entnommenen Musters. Es ist also wichtig, dass das Muster repräsentativ für das gesamte Raufutterlager ist. Raufutteranalysen kosten Geld, deshalb ist eine sorgfältige, dem Raufutter entsprechende Musterentnahme sehr wichtig.

Stärke
Bedeutendstes Kohlenhydrat und somit ein sehr wichtiges Qualitätskriterium von Maissilage. Teile der Stärke werden im Pansen sehr rasch, andere eher langsam bis gar nicht abgebaut. Nicht abgebaute Stärke steht zwar den Pansenmikroben nicht zur Verfügung, wird aber bis zu einer bestimmtenMenge im Dünndarm direkt absorbiert, und vom Stoffwechsel in Glukose umgewandelt.

Ammoniak
Vor allem unerwünschte Gärungen (z. B. Buttersäurebakterien)bauen Futtereiweisse (Aminosäuren) zu Ammoniak ab. Ein erhöhter Ammoniakwert (% von Gesamt-N) deutet auf einen nicht optimalen Gärprozess hin.

Fett
Ist zwar sehr konzentrierte Energie für das Tier, aber nicht für die Pansenfunktion. Nur geschützte Fette (z.B. Alikon) schaden der Pansenfunktion nicht.

Zucker
Ist das schnellst verfügbare Kohlenhydrat für die Pansenmikroben und fördert bis zu einer gewissen Menge die Pansendynamik. Zu viel Zucker birgt die Gefahr von Pansenazidose.

NDF
beinhaltet alle Zellwandbestandteile, der Rest ist Zellinhalt.

v-NDF
Der verdauliche Anteil der Zellwandbestandteile (NDF) steht den Pansenmikroben als Faserkohlenhydrate zur Verfügung.

ADF
beinhaltet Cellulose (sehr schwer verdauliche Fasern) und Lignin.

ADL
entspricht dem nahezu unverdaulichen Lignin.

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