Kokzidiose ist Mist – Calvicox des Bauern List
Die Kokzidiose beim Rind wird häufig unterschätzt. Weltweit wird der jährliche Schaden auf weit über 700 Millionen Franken hochgerechnet. Auch in der Schweiz wird die Kokzidiose bei Kälbern zunehmend ein Thema.
Kokzidien sind einzellige Darmparasiten die bei allen Haustierarten und beim Menschen vorkommen. Beim Rind sind vor allem Kälber und Jungrinder die in Gruppen gehalten werden am meisten gefährdet. Die infektionstüchtigen Dauerformen der Kokzidien gelangen besonders in kotverschmutzter Umgebung (Tiefstreu, mit Kot verunreinigten Futtertröge und Tränken) in grossen Mengen über das Maul in das Kalb. Olivgrüner, dünnbreiiger bis suppiger oder sogar wässriger Durchfall ist das augenscheinlichste Symptom. Bei der subklinischen From zeigen infizierte Tiere keine Krankheitserscheinungen. Der wirtschaftliche Schaden ist aber auch bei diesen Tieren insbesondere durch verminderte Gewichtszunahmen enorm.
VorbeugeEine 100% Vorbeuge ist nicht möglich. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten.
- Belegung im Rein-Raus-Verfahren
- regelmässige Reinigung und evtl. Desinfektion zwischen den Belegungen
- Futtertröge und Tränkebecken sauber halten
- saubere und ausreichende Einstreu
- neugeborene Kälber sollten stets von älteren getrennt werden
- gute Eisen- und Vitaminversorgung
BehandlungEs gibt einige Medikamente (Antikokzidia) auf dem Markt. Untersuchungen aus der Praxis zeigen, dass sie ihre volle Wirkung vor allem dann entfalten können, wenn sie vorbeugend eingesetzt werden. Die Tiere sollten also bereits vor dem Auftreten von Durchfall behandelt werden.
8067 Calvicox – jetzt kommt’s richtig dickDas Produkt 8067 Calvicox wurde neu formuliert und enthält natürliche Zusätze welche die Vermehrung von Kokzidien hemmen. Die Resultate unserer Praxistests stimmen positiv. Auf kokzidienbefallenen Betrieben konnte der Medikamenteneinsatz markant gesenkt werden. Die in dem Produkt enthaltenen Vitamine und Spurenelemente stärken zusätzlich das Immunsystem.
Einsatz
- Calvicox kann über das Futter gestreut werden, oder es wird in die Milch eingerührt (auch geeignet für Zusatzdosierer von Tränkeautomaten)
- Einsatzmenge: 30 – 50 g pro Tier und Tag