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die perfekte Mineralisierung

Unterschwellige Pansen-übersäuerung –

Verdauungsstörung mit wirtschaftlichen Konsequenzen

Chronische oder unterschwellige Pansen-Azidose (-Übersäuerung) ist eine Verdauungsstörung, welche immer häufiger zu beobachten ist, vor allem bei Hochleistungsherden. Um dem hohen Nährstoffbedarf
dieser Kühe gerecht zu werden, muss eine entsprechend energiereiche und somit faserärmere Ration vorgelegt
werden.

Bild Leidet eine Herde unter Azidose, sinkt die Effizienz der Milchproduktion, der Gesundheitszustand verschlechtert
sich und die vorzeitigen Zwangsabgänge von jungen Kühen nehmen zu. Die auf Azidose zurückzuführenden Verluste können sehr gross werden. Die Azidose ist eine Störung der Pansenfermentation, wo der pH-Wert im Pansen
über langanhaltende Perioden unter 5,6 liegt. Ein um 6,0 bis 6,4 liegender pH ist optimal für die Fermentation im Pansen und die Verdauung von Fasern. Er kann natürlich schwanken und kurzfristig leicht unter 6,0 fallen.

Die Azidose kann durch Verminderung des Faserabbaus und der faserabbauenden Bakterien, sowie generell durch geringe Faserversorgung verursacht werden. Die zunehmende Säure verschlechtert die Mikrobenaktivität und bewirkt langfristig die Produktion von Endotoxinen. Diese schwächen das Immunsystem und somit den natürlichen Schutz gegen Entzündungen.

Symptome
Eine an Azidose leidende Milchkuh zeigt im allgemeinen keine eindeutig spezifischen Symptome. Die am meisten zu beobachtenden Kuhsignale sind generelle Appetitverminderung und unregelmässige Futteraufnahme, bei der die Kuh versucht,
den zu tiefen Pansen-pH selber zu regulieren.

Weitere Symptome sind verringerte Wiederkautätigkeit, leichter Durchfall, Kot mit Gasbläschen oder unverdauten Körnern sowie reduzierte oder tiefe Milchfettgehalte. Nach drei- bis sechs-monatiger latenter Azidose beginnen die Milchviehherden
Folge erkrankungen zu zeigen: Fälle von Klauenrehen, Kühe, die trotz genügender Energieversorgung stark abmagern und unerklärbare Abszesse.

Die nicht diagnostizierten Folgeerkrankungen zeigen sich in Form von hohen Raten frühzeitiger Abgänge

Vorbeugung
Der Faktor, der bei der Milchkuh am häufigsten eine Azidose auslöst, ist ein brüsker Übergang auf eine energiereiche Fütterung, besonders übers Abkalben.
Die Bakterienflora des Pansens braucht ungefähr 3 Wochen, um sich anzupassen. Es ist daher empfehlenswert, die Ration schrittweise zu steigern. Somit haben die Pansenzotten Zeit, sich zu verlängern, um in der Lage zu sein, die erhöhte Produktion an flüchtigen Fettsäuren zu absorbieren.

Zu viele schnelle, sofort lösliche Kohlenhydrate aus Zucker und Stärke bedeuten ein Azidoserisiko. Der Gehalt in einer Milchviehration sollte zwischen 15 und 20% liegen. Die Geschwindigkeit, in welcher die Kohlenhydrate aus Ergänzungsfutter abgebaut werden, variiert nach Getreideart und angewendeter Behandlung (die Flockierung unter Dampfbehandlung verlangsamt die Abbaugeschwindigkeit).
Für die Sicherstellung der Energieversorgung ohne Azidoserisiko müssen die Mengen an schnellen, langsamen und Bypass-Kohlenhydraten im idealen Bereich liegen und mit der Proteinzufuhr synchronisiert werden.

PhysiO®

Physio® setzt sich für Fütterungsstrategien ohne Widersprüche ein. Aufgrund der Azidoserisiken und den Ansprüchen der heutigen Milchviehherden, enthalten mehrere Mineralfutter unserer Produktelinien GOLD und SILVER den ANTACID-Komplex (3 verschiedene Puffersubstanzen).

Mit diesen Mineralfuttern werden einerseits die Tiere mit den für Gesundheit und Fruchtbarkeit lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen, und Spurenelementen versorgt. Andererseits wird gleichzeitig die Ration mit Antacid gesichert, dies zu einem sehr konkurrenzfähigen Preis.

Unsere Mineralfutter werden vielerorts den Milchviehrationen zugesetzt, um unterschwellige Azidosen zu kontrollieren und zu
verhindern.

Die Forschung zeigt auf, dass mit den richtigen Substanzen bereits Mengen von 0,75% der Trockensubstanz einer Ration den Pansen-pH effizient erhöhen. Die chronische Azidose ist eine Verdauungsstörung, die oft unbemerkt bleibt und
die unnötige wirtschaftliche Verluste hervorruft. Milchviehhalter, die vermuten, dass ihre Herde unter Azidose leidet, sollten eng mit ihrem Tierarzt und / oder Fütterungsberater zusammenarbeiten, um negative Auswirkungen zu verhindern.


PhysiO® hat klare Lösungen, um Ihre Herdenziele zu erreichen – zögern Sie nicht, sich bei uns zu informieren.

Unterschwellige Pansen-übersäuerung –