PHYSIO - GENAUE ANTWORTEN AUF DIE SPEZIFISCHEN BEDÜRFNISSE DER WIEDERKÄUER
Kenntnis der Verdaulichkeit der Makroelemente in der Ration
(P verd.; Ca verd., Mg verd. und Na verd.)
Pansen P = für Mikroorganismen im Pansen verfügbarer P
Organische Spurenelemente Zink und Kupfer
Organisches Selen
Phosphor
Dank
der intensiven Zusammenarbeit mit französischen Forschungsinstitutionen (INRA) können wir in der
Mineralstoffversorgung der Wiederkäuer heute
Mineralfutter
anbieten, das den Bedürfnissen von Tier und Umwelt maximal gerecht wird.
Das
aus der Zusammenarbeit entwickelte PhysiO®-Konzept berücksichtigt,
dass der Wiederkäuer im Futter verschiedene Mineralstoffarten benötigt, zum Beispiel:
Für die
eigene Bedarfsabdeckung verdaulichen Phosphor (ve-P), bzw.
verd. Kalzium (ve-Ca), verd. Magnesium (Ve-Mg) und
verd. Natrium (ve-Na)
Für die Pansenmikroorganismen verfügbaren löslichen Phosphor (Pansen-P), gute Phosphorquellen in der richtigen Dosis.
Phosphormangel in der Fütterung tritt häufig auf. Vielfach sind die
Symptome nicht sehr offensichtlich, beeinträchtigen jedoch das Wachstum der jungen Tiere, die Milchleistung, die Fruchtbarkeit, usw.
Was bedeutet ve-P (verdauliches Phosphor)?Mangelnde Kenntnisse der Rohkomponenten ist die Hauptursache von Phosphor Über- oder Unterversorgung.
Das
entwickelte ve-P Konzept berücksichtigt die grossen Unterschiede in der Phosphorverdaulichkeit der
Rohkomponenten (Rau-, Ergänzungs- und Mineralfutter) und
ermöglicht somit eine präzise Phosphorzufuhr über die Gesamtration.
Die
gleichen Daten gibt es auch für verdauliches Kalzium (ve-Ca),
Magnesium (ve-Mg) und
Natrium (ve-Na) der Gesamtration.
Das Physio®-Mineralstoffberechnungskonzept (ab sofort integriert im
Synchropanse-Fütterungsplan) berücksichtigt die unterschiedlichen Verdaulichkeiten der verschiedenen Futtermittel.
Es ist aus diesem Grund viel genauer und angepasster an den Bedarf des Tieres. Berechnungssysteme, welche die einzelnen Verdaulichkeiten der Futtermittel nicht berücksichtigen können, rechnen zwangsläufig mit einer durchschnittlichen Verdaulichkeit, die je nach Ration ungenau
Pansen-P, eine PhysiO®-Exklusivität – integriert im synchropanse-Futterplan
Pansenmodelle dienen dazu, die Panseneffizienz im Fütterungsplan zu überprüfen und optimieren.
Bisherige Pansenmodelle berechnen die pansenverfügbaren (fermentierbaren) Eiweisse und Kohlenhydrate, ohne dabei den Bedarf an pansenverfügbaren Mineralstoffen der Mikroben zu berücksichtigen.
Die Studien von CRZA zeigten generell eine Unterversorgung an Pansen-P. Mit dem Synchropanse-Futterplan kann aufgezeigt werden, wie der Pansen-P-Bedarf jeder Ration am effizientesten mit PhysiO®-Mineralfutter gedeckt wird.
Die
Verwendung neuer Phosphorquellen in der Rezeptierung der Mineralfutter PhysiO® GOLD und PhysiO® SILVER macht es möglich, dieses Defizit auszugleichen.
Das
PhysiO®-Konzept ermöglicht + 2 bis 3 % Trockensubstanzverzehr pro Tag (ca. + 0,5 kg TS)
+ 2 bis 4 % fermentierte / verwertete Energie (3 - 6 MJ NEL)
+ 1 bis 5 % Produktion Pansenmikroben-Eiweiss (80 - 160 g APDE)
Dank dem
PhysiO® Konzept kennt
der Milchviehhalter die Gehalte von verdaulichem P, Ca, Mg und Na, sowie von löslichem P:
- seiner Grundfutter
- seiner Ergänzungsfutter
- seiner MineralfutterIn den modernsten Synchropanse Milchviehfütterungsplänen sind sowohl die Verdaulichkeit wie auch die Löslichkeit von P berücksichtigt.