melior AG
melior Smartbeef Maishäcksler

"Schöne Kälber einstallen, schöne Muni ausstallen!"

Daniel und Susanne Bertschi bewirtschaften einen Ackerbaubetrieb mit Munimast und Pouletmast. Am jährlichen Maisversuch von melior macht der Betriebsleiter aus grundsätzlichem Interesse an der Sortenwahl und am Maisbau mit.

Unweit des von Hecken eingesäumten Flusslaufes der Suhre, in der flachen Ebene zwischen Oberentfelden und Suhr, befindet sich der Hof der Familie Bertschi. Daniel und Susanne haben zwei Kinder; Mina (2 ½) und Nelly (1 ½) und bewirtschaften seit 2009 mit einem festangestellten Betriebsmitarbeiter gut 50 ha LN. Da ein Teil der Betriebsfläche in der Grundwasserschutzzone liegt, ist die Oekoausgleichsfläche (BFF II) mit 17% der LN hoch. Auf den Fruchtfolgeflächen werden Winterweizen, Gerste, Mais und Zuckerrüben angebaut. Dazu kommen einige Hektaren Verarbeitungsgemüse im Vertragsanbau für frigemo. Die Böden rund um den Hof sind tiefgründig, schwach humos und ertragreich im pH-Bereich von 6.5 bis 7.3. Daneben weist der Betrieb teilweise aber auch skeletthaltige Parzellen auf. Die Fruchtfolge muss den weiten Anbaufenstern des Vertragsgemüses angepasst werden. Sämtliche Maschinenarbeiten werden mit dem modernen eigenen Maschinenpark selber erledigt. Mais- und Zuckerrübensaat sowie Forstkranarbeiten werden auch als Lohnarbeit für andere Betriebe ausgeführt.

Mastmuni und Poulet

Im Stall stehen 160 Masttiere ab 75 kg bis zum schlachtreifen Muni. Grundsätzlich ist es das Ziel von Daniel Bertschi alle 6 Wochen 20 Tränkekälber einzustallen. «Ich will schöne AA-Tränker einstallen und diese ohne Probleme zum SQB-Schlachttier ausmästen», so der Betriebsleiter zu seiner Strategie. Die Tränker werden über den Handel beschafft. Bis 100 Kilo Gewicht laufen die Kälber auf Stroh an zwei Tränkeautomaten. Danach wird umgestallt in den Boxenstall mit Pelleteinstreu. Ab 200 Kilo folgt der Einzug auf Lospa. Betreffend Tiergesundheit werden beim Einstallen alle Kälber mit Rispoval intranasal geimpft und 8 Wochen später nachgeimpft. Um die Kälber rasch ans Fressen zu gewöhnen, wird eine Trocken-TMR nach melior- Rezept auf Vorrat gemischt und gefüttert. Sobald die Tiere 2.5 kg/Tier/Tag fressen, wird Mais dazu gefüttert. Ab 200 kg LG wird das Müesli reduziert und nach und nach auf die Ausmastration inkl. eines Kraftfutters umgestellt. Die SQB-Labelproduktion passt gut ins Produktionsschema des Betriebes und bis jetzt habe es noch keine Absatzprobleme gegeben, sagt Daniel. Die Familie Bertschi setzt melior-Smartbeef als Betriebsführungsinstrument ein. Besonders Susanne kümmert sich um die Administration. «Von entscheidender Bedeutung in der SQB-Mast ist die exakte Definition des Schlachtdatums», ist der Betriebsleiter überzeugt. Smartbeef hilft und die Lebendtaxierung beim letzten Wägen vor der Schlachtung ist wichtig für die Schlachtdispo. Neben den Mastmuni werden auf dem Betrieb pro Jahr in rund 8,5 Mastzyklen je 12‘000 Poulet für Bell gemästet.

Hohes Interesse am Maisanbau

Als gewiefter Ackerbauer hat Daniel Bertschi ein hohes Interesse am Maisanbau. «Dieses Jahr konnten wir früh säen und der Mais ist sehr gut aufgelaufen. Nach der guten Jugendentwicklung hat der Wassermangel im Hochsommer den Mais wie auch alle übrigen Kulturen gebremst». Einmal Bewässern mit 35 l/m2 habe eine positive Wirkung gehabt. Im Ganzen gesehen ist er zufrieden mit der erzielten Erntemenge. Die Auswirkung der verminderten Maisqualität ist im jetztigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. Die durchschnittliche Zunahmen und das Erreichen des Ausmastgrades zeigen sich zur Zeit schwieriger als in den Vorjahren. «Die Trockenheit und Hitze dominierten das Bauernjahr, aber unter dem Strich darf man das Jahr wahrscheinlich dann doch als durchschnittlich gut einstufen», zeigt sich Daniel Bertschi zufrieden.

melior und alle Beteiligten danken der Familie Bertschi bestens für ihren Einsatz im Maissortenversuch und wünschen Ihr Glück, Erfolg und gute Gesundheit in Haus und Hof!

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